Zusammen mit Holger Artus haben wir ein Video zum Gedenken an die Zwangsarbeiter_innen der #Sternwollspinnerei aufgenommen.
Ihr findet es hier:
Mehr zur #Zwangsarbeit in der #Sternwollspinnerei könnt ihr hier erfahren:
Zusammen mit Holger Artus haben wir ein Video zum Gedenken an die Zwangsarbeiter_innen der #Sternwollspinnerei aufgenommen.
Ihr findet es hier:
Mehr zur #Zwangsarbeit in der #Sternwollspinnerei könnt ihr hier erfahren:
Heute vor 75 Jahren, am 14. April 1945, wurden die überlebenden männlichen Häftlinge vom Dessauer Ufer auf Todesmärsche in das Kriegsgefangenenlager Sandbostel bei Bremervörde geschickt. Dort wurden sie am 29. April 1945 von der britischen Armee befreit.
Die weiblichen KZ-Häftlinge, die im Sommer 1944 ans Dessauer Ufer gebracht worden waren, waren im April 1945 nicht mehr dort, sondern in anderen Hamburger Außenlagern. Von dort wurden die Überlebenden in das KZ Bergen-Belsen gebracht, wo sie am 15. April 1945 die Befreiung durch die Briten erlebten.
Um daran zu erinnern, haben wir ein Video aufgenommen. Ihr findet es hier:
Schaut gerne rein!
Liebe Freund*innen der IDU,
auch unsere Arbeit als Initiative wird in Folge der Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt. Die geplante Gedenkveranstaltung am 14. April müssen wir leider absagen. Auch die Rundgänge und Informationsveranstaltungen, die wir für die kommenden Wochen geplant haben, sind erstmal verschoben.
Wir versuchen dennoch weiter zu arbeiten und die Zeit für Recherchearbeiten zu nutzen. Außerdem arbeiten wir an verschiedenen Online-Formaten, um die Geschichte des Dessauer Ufers und die Forderung nach einem Gedenkort weiter in die Öffentlichkeit zu bringen. Los geht`s mit einer virtuellen Alternative für die Gedenkveranstaltung am 14. April – genauere Infos folgen demnächst.
Liebe Grüße und bleibt gesund,
eure IDU
Einige von euch haben es sicher schon mitbekommen, aber es kann nicht weit genug verbreitet werden: Die Berliner Finanzverwaltung hat der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnenund Antifaschisten (VVN-BdA) die Gemeinnützigkeit aberkannt. Neben den finanziellen Konsequenzen, die die Existenz der VVN-BdA bedrohen, ist dies eine Abwertung ihres jahrzehntelangen Kampfes gegen Faschismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus.
Antifaschismus sollte sich nicht rechtfertigen müssen.
Antifaschistisches Engagemeint darf nicht bekämpft, sondern muss gefördert werden. Antifaschismus ist gemeinnützig!
Seht dazu auch den offenen Brief der VVN-BdA Ehrenvorsitzenden Esther Bejarano an Olaf Scholz:
Die Initiative Dessauer Ufer erklärt sich klar solidarisch mit der VVN-BdA und ist darum Mitunterzeichnerin der Erklärung des Bündnis #unteilbar.
Es existiert dazu bereits eine Petition gegen die Entscheidung der Finanzverwaltung, zu finden unter:
https://www.openpetition.de/petition/online/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig bleiben#petition-main
Liebe Freund*innen der Initiative Dessauer Ufer,
nachdem unser letztes offenes Treffen relativ kurzfristig ausfallen musste, freuen wir uns, nun einen neuen Termin ankündigen zu können:
Am 04. Dezember um 19.30 Uhr laden wir alle Interessierten zu einem offenen Treffen ins Café im Kölibri (Hein-Köllisch Platz 11 auf St. Pauli) ein. Wir werden einen kurzen Input zur Geschichte des Lagerhaus G und der Arbeit unserer Initiative geben und möchten dann vor allem mit euch ins Gespräch kommen. Kommt also gerne vorbei, wenn ihr euch vernetzen wollt und/oder neugierig auf den aktuellen Stand und unsere Planungen seid.
Alle Infos auch hier: https://www.facebook.com/events/427420254816213
Wir freuen uns, euch kennenzulernen oder wiederzusehen.

25. Oktober 2019, 17:30 Uhr – Gedenkveranstaltung
Am 25.10.1944 kamen bis zu 150 männliche KZ-Häftlinge im Lagerhaus G infolge eines Bombentreffers im Krankenrevier des Außenlagers Dessauer Ufer ums Leben. Die SS hatte nicht für ausreichenden Luftschutz gesorgt und den Tod der Inhaftierten billigend in Kauf genommen.
An den Jahrestag ihres Todes, aber auch an verschiedene Geschichten des Überlebens möchten wir erinnern. Dazu wollen wir uns am 25.10. um 17.30 Uhr am Lagerhaus G am Dessauer Ufer (Dessauer Straße, Nähe S-Bahn Veddel) treffen. Es wird eine historische Einführung geben und einzelne Biografien sollen anhand von Berichten der Überlebenden vorgestellt werden.
Alle Infos auch HIER
Am 25.05.2019 sind wir mit einer antifaschistischen Fahrraddemonstration vom Stadthaus zum Lagerhaus G am Dessauer Ufer gefahren. Mit dem Motto ‚Erinnerungsorte aufbauen, Faschismus abreißen‘ haben wir Orte nationalsozialistischer und kolonialer Vergangenheit aufgesucht und für ein aktives Lernen und Erinnern demonstriert. Erinnern ist eine gegenwarts- und zukunftsbezogene Praxis, das haben wir mit 250 Demonstrant*innen lautstark formuliert und fordern, dass Erinnerungsorte sichtbar und erfahrbar in einer Gegewart sind, die sich dem Diskurs aufkeimender rechter Tendenzen stellen muss.
Das Lagerhaus G auf dem Kleinen Grasbrook kann ein Erinnerungs- und Lernort im Herzen der wachsenden Stadt Hamburg sein. Zugleich bietet das Gebäude die Chance den Bedürfnissen der angrenzenden Stadtteile Raum zu geben. Wir senden von unserer Demonstration Forderungen für die zukünftige Nutzung dieses Gebäudes und zeichnen das Bild eines stadtteilbezogenen Ortes, der Erinnern, Lernen und Begegnungen für eine solidarische Gesellschaft schaffen kann.
Die Forderungen für die zukünfitge Nutzung des Lagerhauses G:
Am Samstag wird die antifaschistische Fahrraddemo vom Stadthaus mit Zwischenkundgebungen zum Lagerhaus G auf dem Kleinen Grasbrook ziehen. Hier Informationen zur Route, dem Programm und der Organisation.
Treffpunkt 17:30 Uhr am Stadthaus (Ecke Neuer Wall/Stadthausbrücke)
Ein kreativer, antifaschistischer Ausdruck und Fahrräder sind erwünscht. Parteiwerbung nicht.
Zwischenkundgebungen // Route:
Abschlusskundgebung // KüfA // Konzert // Projektion
Wenn die Demo beim Lagerhaus G ankommt, gibt es nach einigen Informationen erstmal eine köstliche vegane KüfA (Küche für Alle).
Gegen 20:00 Uhr wird die Rapperin Marap mit weiteren special guests live performen.
https://www.facebook.com/asmarasworld
Anschließend stellt die Initiative Dessauer Ufer ein erstes mögliches zukünftiges Nutzungskonzept für das Lagerhaus G vor.
Das Ende wird eine Projektion setzen, die uns ermöglichen soll Zeitzeuginnen im Video zu erleben.
Ab 22 Uhr steht das Café Nova für eine After-Demo-Kneipe offen und alle sind eingeladen den Abend dort ausklingen zu lassen.
Wer nicht Teil der Demonstration sein kann aber die Initiative Dessauer Ufer trotzdem kennenlernen möchte, ist herzlich zum nächsten offenen Treffen eingeladen:
Erinnerungsorte aufbauen, Faschismus abreißen!

Erinnerungsorte aufbauen – Faschismus abreißen!
Hiermit kündigen wir an, dass am 25. Mai eine Demonstration in Hamburg stattfinden wird, die den Fokus auf Erinnerungsorte und die Kämpfe darum setzt. Erinnern und kritisches Gedenken ist eine antifaschistische Praxis, ist Lernen für die Zukunft und eine Auseinandersetzung mit Hamburgs Verbrechensgeschichte. Mit einer Fahrraddemonstration vom Stadthaus, das im Nationalsozialismus für Folter und Verfolgung genutzt wurde, zum Lagerhaus G auf dem Kleinen Grasbrook, welches als Außenstelle des KZ Neuengamme u.a. für die Unterbringung von Zwangsarbeiter*innen herhielt, sollen aktuelle stadtpolitische Kämpfe um Erinnerungsorte aufgezeigt werden und gleichzeitig ein antifaschistisches Signal von der Straße gesendet werden.
Auftakt der Fahrraddemo ist Samstag, der 25.05. um 17:30.
Ort und weitere Informationen, sowie ein ausführlicher Aufruf mit Hintergrundinformationen zu der Route und den Erinnerungsorten folgen.
Save the date! Erinnerungsorte aufbauen – Faschismus abreißen!