Am Tag des offenen Denkmals werden eigentlich Denkmäler für Veranstaltungen geöffnet. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, um auf das für die Öffentlichkeit weiterhin nicht zugängliche Denkmal des ehemaligen KZ-Außenlagers am Dessauer Ufer aufmerksam zu machen. Wir fahren durch den Hamburger Hafen entlang an Orten im Spannungsfeld von NS-Geschichte, Kolonialismus und Stadtgeschichte und enden mit der Barkassenfahrt dann am Lagerhaus G und machen dort Stimmen von Überlebenden hörbar.
Die Barkassenfahrt startet am 13. September um 14 Uhr wahrscheinlich ab Anleger Baumwall und endet gegen 17 Uhr am Lagerhaus G! Dort wird es eine Installation mit Stimmen von Überlebenden geben!
Bitte beachtet, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist – sollten alle vergeben sein, eröffnen wir eine Warteliste. Meldet euch an unter: initiative-dessauer-ufer@riseup.net
Wir bitten euch, uns einen Unkostenbeitrag zwischen 15 und 25 Euro vorab zu überweisen. Falls igr das grad nicht übrig habt, meldet euch trotzdem gerne bei uns, wir finden eine Lösung!
Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist!
Alle weiteren Infos erhaltet ihr nach eurer Anmeldung per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Veröffentlicht unterGeneral|Kommentare deaktiviert für Barkassenfahrt zum Lagerhaus G am 13.09.2026
Wir laden euch herzlich zu einer weiteren Barkassenfahrt ein!
Am Tag des offenen Denkmals werden eigentlich Denkmäler für Veranstaltungen geöffnet.
Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, um auf das für die Öffentlichkeit weiterhin nicht zugängliche Denkmal des ehemaligen KZ-Außenlagers am Dessauer Ufer aufmerksam zu machen. Wir enden mit der Barkassenfahrt daher am Lagerhaus G und machen dort Stimmen von Überlebenden hörbar!
Start ist am Baumwall. Weitere Infos folgen! Anmeldung ab 6.8. möglich.
Veröffentlicht unterGeneral|Kommentare deaktiviert für Save the date: Barkassenfahrt am 13.09.26
Rundgang am Dessauer Ufer am Sonntag 5.7. um 14:30- ca. 16:30 Uhr.
Am Saalehafen auf dem Kleinen Grasbrook liegt das Lagerhaus G. Im letzten Kriegsjahr diente es als Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme; ab Juli 1944 waren hier zunächst 1.500 als jüdisch verfolgte Frauen untergebracht, ab September wurde das Lagerhaus G dann als Männerlager genutzt. Zudem waren dort italienische Militärinternierte untergebracht, in nächster Nähe auch zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene.
Wir erinnern an die Erstbelegung des KZ-Außenlagers mit einem Häftlingstransport aus Auschwitz-Birkenau im Juli 1944. Die Initiative Dessauer Ufer führt mit einem Rundgang in die Topografie der Zwangsarbeit am Dessauer Ufer ein, gibt einen Überblick über die Geschichte und Gegenwart des Lagerhaus G und informiert über Pläne zur zukünftigen Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Ein Rundgang mit den Stimmen der Verfolgten. Mit dem mobilen Erinnerungsort der IDU.
Wir zeigen vom 17.-19.04. ausgewählte Filme zu (fehlenden) Orten des Erinnerns, Flucht und Migration und fragen nach Zusammenhängen von Geschichte und Raum sowie den Auswirkungen nationalsozialistischer und rechter Gewalt bis heute. Für drei Tage aktivieren die wir die teils leerstehende ehemalige Schule am Bullenhuser Damm als einen Raum zum Filme anschauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.
Eintritt gegen Spende. Wir freuen uns auf euch!
In Kooperation mit Hallo: e.V.
Freitag, 17. April 19:30 – ‚Das Deutsche Volk‘ (2 h 12 min) von Marcin Wierzchowski (zu Gast)
Samstag, 18. April 16:00 – ‚Nacht und Nebel‘ von Alain Resnais, Vortrag und Diskussion mit Thomas Tode 17:30 – Exzerpt aus ‚Vier Schwestern‘ von Claude Lanzmann, Gespräch mit Ruth Elias ‚Der hippokratische Eid‘ (60 min), Gast: Janne Grashoff 20:15 – ‚Das Gelände‘ von Martin Gressmann (93 min) Gast: Martin Gressmann
Sonntag, 19. April 18:00 – ‚Purple Sea‘ von Amel Alzakout & Khaled Abdulwahed (67 Min) 19:45 – ‚Only Ghosts in the Waves‘ von Alexander Tank & Tobias Scharnagl (68 min- Deutschlandpremiere)
Veröffentlicht unterGeneral, Veranstaltungen|Kommentare deaktiviert für Filmsalon am Bullenhuser Damm 17.04.- 19.04.26
Wir legen im Rahmen der Gedenkwoche Hamburg-Mitte wieder ab mit einer Bootstour zu Orten, die im Spannungsfeld zwischen Erinnerungskultur und Stadtplanung liegen. Dabei möchten wir aktuelle erinnerungskulturelle Diskussionen beleuchten, die die Themen NS-Zwangsarbeit sowie die koloniale Vergangenheit der Stadt betreffen und dabei Ausschau halten nach Spuren, die den Zustand der Hamburger Stadtentwicklung verdeutlichen. Die Ausfahrt soll auch dem Austausch untereinander und dem gemeinsamen Gedenken dienen.
Die Barkassenfahrt startet am 26. April um 14 Uhr wahrscheinlich ab Anleger Baumwall und endet um 17 Uhr an der Grünen Brücke in Rothenburgsort nahe der Schule am Bullenhuser Damm. Es gibt aber auch die Möglichkeit, von dort direkt mit der Barkasse wieder zurück an die Landungsbrücken zu fahren. Bitte beachtet, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist – sollten alle vergeben sein, eröffnen wir eine Warteliste. Bitte meldet euch an unter: initiative-dessauer-ufer@riseup.net
Wir bitten euch, uns einen Unkostenbeitrag zwischen 15 und 25 € vorab zu überweisen. Falls ihr das grad nicht übrig habt, meldet euch trotzdem gern bei uns, wir finden eine Lösung!
Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist. Alle weiteren Infos erhaltet ihr nach eurer Anmeldung per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Veröffentlicht unterGeneral, Veranstaltungen|Kommentare deaktiviert für Barkassenfahrt am 26.04.26: Erinnerungsorte im Kontext der Hamburger Stadtentwicklung
Kommt zur Erkundung unsichtbarer Erinnerungsorte in Billbrook!
Wir wollen vor dem ehemaligen KZ- Außenlager Tiefstack, angesichts dort stattfindender Abrissarbeiten, ein Zeichen setzen und an die Geschichte dieses abgelegenen und unzugänglichen Ortes erinnern. Dort mussten 500 tschechische Jüdinnen Zwangsarbeit leisten. In der von Gewerbe und Verkehr geprägten Andreas-Meyer- Straße verbergen sich weitere geschichtsträchtige Orte, an denen wir nicht vorbeisehen möchten und die unmarkiert für die gewaltvolle deutsche Geschichte stehen. Unser Rundgang führt weiter zu anderen ehemaligen Firmen- und Kriegsgefangenenlagern sowie an den ehemaligen Standort des Chemiewerks Boehringer, wo sowohl dessen NS-Geschichte als auch der dortige Dioxin-Skandal thematisiert werden. Dazu wird Gerhard Wallmeyer (Ex-Greenpeace) sprechen. An der Ecke zur ehemaligen Halskestraße (heute Châu-und-Lân- Straße) möchten wir an die dort 1980 von Neo-Nazis verübten Morde an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân erinnern. Hierzu wird es einen Audiobeitrag der Initiative geben.
Auch wenn diese Orte zum Teil thematisch weit voneinander entfernt sind, haben sie doch eines gemeinsam: Ihr über die Zeit langsames Verschwinden durch Abriss, Überbauung, Umstrukturierung. Durch bewusstes zum Verschwinden bringen, Verschweigen, Verschleiern oder durch die fehlende Markierung auf den Karten und in den Gedächtnissen – bis hin zum Versinken in der Geschichte und zu ihrer Unkenntlichkeit.
Unser Rundgang ist eine Annäherung an die Geschichte dieser Orte sowie ein Versuch ihrer Sichtbarmachung als Stätten der Erinnerung.
🗓️ 28.März 2026 ⏱️ 15-18 Uhr 📍Andreas-Meyer-Straße 11 Anfahrt: Haltestelle S- Bahn Tiefstack, ca. 15 Minuten zu Fuß.
Veröffentlicht unterGeneral, Veranstaltungen|Kommentare deaktiviert für Veranstaltung: „Woran willst du dich erinnern?“ am 28.03.26
Zum 100-jährigen Jubiläum hat uns die Baugenossenschaft dhu eG als Initiative ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über den Preis und die Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit!
Am 23.11. führen wir am Lagerhaus G einen Rundgang zur Geschichte des Lagerhaus G, als eines der Außenlager des KZ Neuengamme, durch. Diese Veranstaltung dürfen wir im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Hamburg anbieten. Die Jüdischen Kulturtage Hamburg finden dieses Jahr vom 04.11. bis zum 14.12. statt.
Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Bitte meldet euch unter: initiative-dessauer-ufer@riseup.net an.
Treffpunkt ist an der S-Bahnstation Veddel, Ausgang Wilhelmsburger Platz um 13:30 Uhr.
Wir freuen uns auf euch!
Veröffentlicht unterGeneral, Veranstaltungen|Kommentare deaktiviert für 23.11.25 Rundgang im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Hamburg
Am Sonntag, den 16.11.25 nehmen wir an dem Symposium ‚Ein Ort. Wie viele Geschichten?‘ teil und sprechen im Panel mit anderen Akteur*innen zu Verflechtungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus.
Mehr Infos zum Symposium und den einzelnen Programmpunkten findet ihr hier.
leider müssen wir unseren Filmabend krankheitsbedingt kurzfristig auf den 14.08 verschieben! Dann regnet’s bestimmt auch nicht mehr so viel. See you soon!
Euer Filmsalon-Team
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Nachdem unser viertägiger Filmsalon am Bullenhuser Damm Ende April zur Woche des Gedenkens so erstaunlich viele Menschen zusammengebracht hat, haben wir beschlossen, die Filmreihe „Vergangenheit spiegeln / Zukunft projizieren“ fortzuführen. Dokumentarische Filme, die sich mit der Zeit des National- sozialismus und seinen Auswirkungen befassen, sind unser Programm. Der Blick zurück auf die deutsche und europäische Geschichte, auf ihre Folgen für unsere Städte, unsere Gesellschaften und unsere Biographien richtet sich zugleich auf unsere politische und persönliche Gegenwart.
Am Donnerstag, den 31.7. materialisiert sich der Filmsalon bei PARKS am Bullerdeich 6 (Hammerbrook). Um 20 Uhr zeigen wir dort den Film „Every Face Has A Name“ von Magnus Gertten, mit anschließendem Filmgespräch.
Wir freuen uns auf euch! Team Filmsalon*
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EVERY FACE HAS A NAME Doku, Schweden 2015, 76 Min. | Sprachen: Englisch, Schwedisch, Polnisch mit englischen Untertiteln Regie: Magnus Gertten
28. April 1945: Ein mit Flüchtlingen beladenes Schiff erreicht den sicheren Hafen von Malmö. Dort wird hunderten von Überlebenden der europäischen Konzentrationslager eine neue Heimat gewährt. Kameraleute filmen die Menschen bei ihren ersten Schritten auf sicherem Boden. Die unter strikter Geheimhaltung ausgehandelte Aktion war ursprünglich zur Rettung skandinavischer Gefangener geplant, wurde dann jedoch auch auf andere Menschen ausgedehnt. Insgesamt nahm Schweden in den Monaten März bis Juli 1945 ca. 30.000 Überlebende aus 27 Ländern auf. Dem Regisseur Magnus Gertten gelang es, nach langwierigen Recherchen einzelne Überlebende auf den Archivbildern anhand der Passagierlisten der Schiffe zu identifizieren. Neun von ihnen konnte er ausfindig machen und für den Film interviewen. Aus anonymen Gesichtern werden Menschen, die einen Namen, eine Identität und eine Geschichte haben. Ihre Erzählungen und Reaktionen bilden ein komplexes Geflecht aus Emotionen und Erinnerungen an diesen besonderen Tag: Schweden bedeutet Rettung. Doch wie soll man damit umgehen, dass man schon wieder bürokratisch erfasst, untersucht und entlaust wird? Und was, wenn der lebensrettende Wollmantel plötzlich nur noch ein Hygienerisiko darstellt und verbrannt werden soll?
Der intensive, intime Film erinnert nicht nur an die Vergangenheit. In seinem Verlauf mischen sich Bilder der aktuellen Situation von Flüchtlingen an den Außengrenzen Europas in die historischen Aufnahmen. So entsteht aus der Parallelität der Bilder von Malmö 1945 und von Lampedusa 2015 ein eindringliches Plädoyer für einen humanen Umgang mit allen Flüchtlingen. Trailer > http://everyfacehasaname.com/
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* [hallo e.V. / Initiative Dessauer Ufer]
Veröffentlicht unterGeneral, Veranstaltungen|Kommentare deaktiviert für (Verschoben auf 14.08) Filmsalon geht weiter am 31.07.
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Initiative-Dessauer-Ufer [ätt] Riseup.Net
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