Filmsalon am Bullenhuser Damm 17.04.- 19.04.26

Wir zeigen vom 17.-19.04. ausgewählte Filme zu (fehlenden) Orten des Erinnerns, Flucht und Migration und fragen nach Zusammenhängen von Geschichte und Raum sowie den Auswirkungen nationalsozialistischer und rechter Gewalt bis heute. Für drei Tage aktivieren die wir die teils leerstehende ehemalige Schule am Bullenhuser Damm als einen Raum zum Filme anschauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.

Eintritt gegen Spende.
Wir freuen uns auf euch!

In Kooperation mit Hallo: e.V.

Freitag, 17. April
19:30 – ‚Das Deutsche Volk‘ (2 h 12 min) von Marcin Wierzchowski (zu Gast)

Samstag, 18. April 
16:00 – ‚Nacht und Nebel‘ von Alain Resnais, Vortrag und Diskussion mit Thomas Tode
17:30 – Exzerpt aus ‚Vier Schwestern‘ von Claude Lanzmann, Gespräch mit Ruth Elias ‚Der hippokratische Eid‘ (60 min), Gast: Janne Grashoff
20:15 – ‚Das Gelände‘ von Martin Gressmann (93 min) Gast: Martin Gressmann

Sonntag, 19. April 
18:00 – ‚Purple Sea‘ von Amel Alzakout & Khaled Abdulwahed (67 Min)
19:45 – ‚Only Ghosts in the Waves‘ von Alexander Tank & Tobias Scharnagl (68 min- Deutschlandpremiere)

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Filmsalon am Bullenhuser Damm 17.04.- 19.04.26

Barkassenfahrt am 26.04.26: Erinnerungsorte im Kontext der Hamburger Stadtentwicklung

Wir legen im Rahmen der Gedenkwoche Hamburg-Mitte wieder ab mit einer Bootstour zu Orten, die im Spannungsfeld zwischen Erinnerungskultur und Stadtplanung liegen. Dabei möchten wir aktuelle erinnerungskulturelle Diskussionen beleuchten, die die Themen NS-Zwangsarbeit sowie die koloniale Vergangenheit der Stadt betreffen und dabei Ausschau halten nach Spuren, die den Zustand der Hamburger Stadtentwicklung verdeutlichen. Die Ausfahrt soll auch dem Austausch untereinander und dem gemeinsamen Gedenken dienen.

Die Barkassenfahrt startet am 26. April um 14 Uhr wahrscheinlich ab Anleger Baumwall und endet um 17 Uhr an der Grünen Brücke in Rothenburgsort nahe der Schule am Bullenhuser Damm.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, von dort direkt mit der Barkasse wieder zurück an die Landungsbrücken zu fahren.
Bitte beachtet, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist – sollten alle vergeben sein, eröffnen wir eine Warteliste. Bitte meldet euch an unter: initiative-dessauer-ufer@riseup.net

Wir bitten euch, uns einen Unkostenbeitrag zwischen 15 und 25 € vorab zu überweisen.
Falls ihr das grad nicht übrig habt, meldet euch trotzdem gern bei uns, wir finden eine Lösung!

Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist.
Alle weiteren Infos erhaltet ihr nach eurer Anmeldung per Mail.


Wir freuen uns auf euch!

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Barkassenfahrt am 26.04.26: Erinnerungsorte im Kontext der Hamburger Stadtentwicklung

Veranstaltung: „Woran willst du dich erinnern?“ am 28.03.26

Kommt zur Erkundung unsichtbarer Erinnerungsorte in Billbrook!

Wir wollen vor dem ehemaligen KZ- Außenlager Tiefstack, angesichts dort stattfindender Abrissarbeiten, ein Zeichen setzen und an die Geschichte dieses abgelegenen und unzugänglichen Ortes erinnern.
Dort mussten 500 tschechische Jüdinnen Zwangsarbeit leisten. In der von Gewerbe und Verkehr geprägten Andreas-Meyer- Straße verbergen sich weitere geschichtsträchtige Orte, an denen wir nicht vorbeisehen möchten und die unmarkiert für die gewaltvolle deutsche Geschichte stehen.
Unser Rundgang führt weiter zu anderen ehemaligen Firmen- und Kriegsgefangenenlagern sowie an den ehemaligen Standort des Chemiewerks Boehringer, wo sowohl dessen NS-Geschichte als auch der dortige Dioxin-Skandal thematisiert werden. Dazu wird Gerhard Wallmeyer (Ex-Greenpeace) sprechen.
An der Ecke zur ehemaligen Halskestraße (heute Châu-und-Lân- Straße) möchten wir an die dort 1980 von Neo-Nazis verübten Morde an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân erinnern. Hierzu wird es einen Audiobeitrag der Initiative geben.


Auch wenn diese Orte zum Teil thematisch weit voneinander entfernt sind, haben sie doch eines gemeinsam: Ihr über die Zeit langsames Verschwinden durch Abriss, Überbauung, Umstrukturierung. Durch bewusstes zum Verschwinden bringen, Verschweigen, Verschleiern oder durch die fehlende Markierung auf den Karten und in den Gedächtnissen – bis hin zum Versinken in der Geschichte und zu ihrer Unkenntlichkeit.

Unser Rundgang ist eine Annäherung an die Geschichte dieser Orte sowie ein Versuch ihrer Sichtbarmachung als Stätten der Erinnerung.

🗓️ 28.März 2026
⏱️ 15-18 Uhr
📍Andreas-Meyer-Straße 11
Anfahrt: Haltestelle S- Bahn Tiefstack, ca. 15 Minuten zu Fuß.

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Veranstaltung: „Woran willst du dich erinnern?“ am 28.03.26

Wir haben den Förderpreis der Baugenossenschaft dhu eG gewonnen!

Zum 100-jährigen Jubiläum hat uns die Baugenossenschaft dhu eG als Initiative ausgezeichnet.
Wir freuen uns sehr über den Preis und die Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit!

Glückwünsche gehen auch an die anderen beiden Preisträger*innen Schrott bewahre e.V. und Klimaströme.
Bedanken möchten wir uns auch bei den Kulturagenten und Martin D’Costa für den schönen, professionellen Film über uns.

Veröffentlicht unter General | Kommentare deaktiviert für Wir haben den Förderpreis der Baugenossenschaft dhu eG gewonnen!

23.11.25 Rundgang im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Hamburg

Am 23.11. führen wir am Lagerhaus G einen Rundgang zur Geschichte des Lagerhaus G, als eines der Außenlager des KZ Neuengamme, durch. Diese Veranstaltung dürfen wir im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Hamburg anbieten.
Die Jüdischen Kulturtage Hamburg finden dieses Jahr vom 04.11. bis zum 14.12. statt.

Die folgende Liste an Tags bezieht sich auf die Gesamtheit unserer Webinhalte und dienen ausschließlich der Auffindbarkeit durch Suchmaschinen. Sie stellen somit keinen Teil Bildbeschreibung dar. The following list of tags relates to the whole content of our webpage. It is only intended to increase the visibility in search-engines and is no part of the description of the picture. Tags: Lagerhaus G Dessauer Ufer KZ Konzentrationslager concentration camp Außenlager satelite camp Neuengamme Auschwitz Gedenkstätte memorial Holocaust Shoa Zwangsarbeit Vernichtung durch Arbeit Hamburg Hafen Stückgut Seehafenhinterlandverkehr Kolonialismus Kolonialwaren colonialism Veddel Grasbrook Geschichte history Überlebende survivors italienische Militärinternierte IMI 1945 1944 Geilenberg-Programm Nationalsozialismus Güven Polat Holtburgh Heritage Foundation Initiative Dessauer Ufer

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos.
Bitte meldet euch unter: initiative-dessauer-ufer@riseup.net an.

Treffpunkt ist an der S-Bahnstation Veddel, Ausgang Wilhelmsburger Platz um 13:30 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für 23.11.25 Rundgang im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Hamburg

Symposium ‚Ein Ort. Wie viele Geschichten?‘ Panel am 16.11.25

Am Sonntag, den 16.11.25 nehmen wir an dem Symposium
‚Ein Ort. Wie viele Geschichten?‘ teil und sprechen im Panel mit anderen Akteur*innen zu Verflechtungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus.

Mehr Infos zum Symposium und den einzelnen Programmpunkten findet ihr hier.

Wir freuen uns wenn ihr kommt!

Eintritt ist kostenlos, bitte meldet euch an: anmeldung@saloninternational.org

Veröffentlicht unter General | Kommentare deaktiviert für Symposium ‚Ein Ort. Wie viele Geschichten?‘ Panel am 16.11.25

(Verschoben auf 14.08) Filmsalon geht weiter am 31.07.

Liebe Filmsaloonies,

leider müssen wir unseren Filmabend krankheitsbedingt kurzfristig auf den 14.08 verschieben! Dann regnet’s bestimmt auch nicht mehr so viel.
See you soon!

Euer Filmsalon-Team

———————————————————————–

Nachdem unser viertägiger Filmsalon am Bullenhuser Damm Ende April zur Woche des Gedenkens so erstaunlich viele Menschen zusammengebracht hat,
haben wir beschlossen, die Filmreihe „Vergangenheit spiegeln / Zukunft projizieren“ fortzuführen. Dokumentarische Filme, die sich mit der Zeit des National-
sozialismus und seinen Auswirkungen befassen, sind unser Programm. Der Blick zurück auf die deutsche und europäische Geschichte, auf ihre Folgen für unsere Städte, unsere Gesellschaften und unsere Biographien richtet sich zugleich auf unsere politische und persönliche Gegenwart.

Am Donnerstag, den 31.7. materialisiert sich der Filmsalon bei PARKS am Bullerdeich 6 (Hammerbrook).
Um 20 Uhr zeigen wir dort den Film „Every Face Has A Name“ von Magnus Gertten, mit anschließendem Filmgespräch.

Wir freuen uns auf euch!
Team Filmsalon*

_____________________________

EVERY FACE HAS A NAME
Doku, Schweden 2015, 76 Min. | Sprachen: Englisch, Schwedisch, Polnisch mit englischen Untertiteln
Regie: Magnus Gertten


28. April 1945: Ein mit Flüchtlingen beladenes Schiff erreicht den sicheren Hafen von Malmö. Dort wird hunderten von Überlebenden der europäischen Konzentrationslager eine neue Heimat gewährt. Kameraleute filmen die Menschen bei ihren ersten Schritten auf sicherem Boden. Die unter strikter Geheimhaltung ausgehandelte Aktion war ursprünglich zur Rettung skandinavischer Gefangener geplant, wurde dann jedoch auch auf andere Menschen ausgedehnt. Insgesamt nahm Schweden in den Monaten März bis Juli 1945 ca. 30.000 Überlebende aus 27 Ländern auf.
Dem Regisseur Magnus Gertten gelang es, nach langwierigen Recherchen einzelne Überlebende auf den Archivbildern anhand der Passagierlisten der Schiffe zu identifizieren. Neun von ihnen konnte er ausfindig machen und für den Film interviewen. Aus anonymen Gesichtern werden Menschen, die einen Namen, eine Identität und eine Geschichte haben. Ihre Erzählungen und Reaktionen bilden ein komplexes Geflecht aus Emotionen und Erinnerungen an diesen besonderen Tag: Schweden bedeutet Rettung. Doch wie soll man damit umgehen, dass man schon wieder bürokratisch erfasst, untersucht und entlaust wird? Und was, wenn der lebensrettende Wollmantel plötzlich nur noch ein Hygienerisiko darstellt und verbrannt werden soll?

Der intensive, intime Film erinnert nicht nur an die Vergangenheit. In seinem Verlauf mischen sich Bilder der aktuellen Situation von Flüchtlingen an den Außengrenzen Europas in die historischen Aufnahmen. So entsteht aus der Parallelität der Bilder von Malmö 1945 und von Lampedusa 2015 ein eindringliches Plädoyer für einen humanen Umgang mit allen Flüchtlingen.
Trailer > http://everyfacehasaname.com/


________________________

* [hallo e.V. / Initiative Dessauer Ufer]

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für (Verschoben auf 14.08) Filmsalon geht weiter am 31.07.

Kein Gedenken ohne Antifaschismus!

Wir haben als Initiative Dessauer Ufer heute, am 4. Mai, einen Blumenkranz auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme abgelegt. Wir erinnern damit anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung an die Verfolgten, Entrechteten und Ermordeten des KZ Neuengamme und der dazugehörigen Außenlager.

Anders als in den vorherigen Jahren haben wir nicht an der offiziellen Gedenkfeier am 3. Mai teilgenommen. Die jährliche Gedenkfeier ist ein wichtiger Tag für uns und bedeutet uns viel. Sehr gerne hätten wir die Rede von Helga Melmed gehört, die Überlebende des Außenlagers Dessauer Ufer ist. Die Entscheidung gegen eine Teilnahme haben wir lange diskutiert. Wir wollen hiermit unsere Gründe erklären.

Die diesjährige Gedenkfeier war maßgeblich von dem Besuch des amtierenden Bundeskanzlers Olaf Scholz geprägt. Wir wissen um die Bedeutung von Symbolen und dass viele Überlebende jahrzehntelang forderten, dass Gedenkfeiern auch von der Stadt und dem Staat in Form seiner Politiker*innen gewürdigt werden sollen. Wir respektieren, dass der Besuch des Bundeskanzlers deshalb für viele Überlebende und Angehörige eine besondere Ehrung bedeutet.

Olaf Scholz‘ Grußwort wurde zentral platziert, er durfte sprechen, noch bevor die einzige anwesende Überlebende – Helga Melmed sprechen konnte. Wir finden, dass damit der Schwerpunkt der Veranstaltung schon falsch gesetzt ist, denn es sollte vor allem darum gehen, was die Überlebenden zu sagen haben.

Zudem ging der Besuch von Olaf Scholz mit einem Sicherheitsprotokoll einher, das Vielen eine Teilnahme an der Veranstaltung unmöglich macht. Wer an der Gedenkfeier teilnehmen wollte, musste sich vorher vom BKA überprüfen lassen und kam nur durch Zäune, Polizist*innen in Uniform und an der Hunde- und Pferdestaffel vorbei auf das Gelände der Gedenkstätte. Die Anmeldung mit offiziellen Dokumenten bedeutet für trans Menschen, dass sie möglicherweise gezwungen wären, sich mit den falschen Angaben zu ihrer Person aus diesen Dokumenten anzumelden. Zudem haben diese Sicherheitsmaßnahmen die Veranstaltung für Menschen, die von rassistischen Polizeikontrollen betroffen sind, schwerer oder gar nicht zugänglich gemacht. Sie haben eine Drohkulisse für alle diejenigen aufgebaut, für die die deutsche Polizei nicht gleich Sicherheit bedeutet. 

Die Gedenkveranstaltung macht damit bereits durch die Form, in der sie stattfindet, deutlich, dass sie primär als Bühne für Politiker*innen und nicht für diejenigen konzipiert ist, die noch heute von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind. Unserer Meinung nach ist dieser Fokus falsch gesetzt.

Zur Person Olaf Scholz gibt es verschiedene Punkte zu kritisieren. Wir möchten an dieser Stelle auch die tödliche Zwangsverabreichung von Brechmitteln an den 19-jährigen Achidi John erwähnen. Diese hat Olaf Scholz maßgeblich mit zu verantworten.

Im Zusammenhang mit der Gedenkveranstaltung kritisieren wir aber in erster Linie Scholz‘ Selbstinszenierung als Abschiebe-Kanzler. Wenn ein Politiker zeitgleich zu seiner Ankündigung „Wir müssen endlich im großen Stil abschieben“ seinen Besuch einer Gedenkveranstaltung plant, ist das aus unserer Sicht ein unerträglicher Widerspruch. Die Inszenierung von Scholz und anderen Politiker*innen im Zuge von Gedenkveranstaltungen bleibt folgenlos für deren Politik. So wird die Erinnerung an die NS-Verbrechen von gegenwärtiger Politik entkoppelt. Das steht unserem Verständnis von Gedenken diametral entgegen.

Dabei geht es uns nicht darum, dass wir alle politisch einer Meinung sein müssen. Jedoch müssen wir uns auf ein Grundverständnis von Menschenrechten einigen. Das Grundrecht auf Asyl, dessen weitere Abschaffung gerade diskutiert wird, ist ganz wesentlich aus den Erfahrungen der Verfolgten im NS entwickelt worden. Auch im Konzentrationslager Neuengamme waren eine Vielzahl Personen, die sich vorher erfolgslos um Asyl oder Auswanderungsmöglichkeiten in andere Länder bemüht hatten.

Genügend Kritiker*innen haben darauf aufmerksam gemacht, dass Abschiebeankündigungen wie die von Scholz keines der aufgeworfenen Probleme lösen werden, für die ein Kausalzusammenhang mit Flucht und Migration konstruiert wird. Vielmehr geht es offensichtlich darum, auf eine rechte und rassistische Stimmungsmache einzugehen. Auch das sollte jede Person, die sich mit dem Nationalsozialismus und seiner Geschichte auseinandergesetzt hat, ablehnen. Rechte und Rechtsextreme werden nicht geschwächt, wenn man ihre Positionen übernimmt. Im Gegenteil- es verleiht ihren Diskursen Legitimität und treibt die rassistische Spaltung der Gesellschaft weiter voran.

Diese Fragen sind für uns nicht losgelöst von Gedenken und Erinnerung, sondern basieren auf Überzeugungen, die wir ganz konkret durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte gewonnen haben.

Gedenken muss für alle sein, vor allem aber für die Betroffenen. Gedenken heißt nicht nur „Nie wieder ist jetzt“ auf ein Plakat zu schreiben, es bedeutet auch, sich mit den Ausschlussmechanismen der Gegenwart zu beschäftigen und diese abzubauen und sich gegen aktuelle rassistische Verschiebungen zu wehren. Gedenken heißt antifaschistisch zu handeln. 

Wir haben uns daher entschlossen, unseren Kranz heute am Initiativentag abzulegen und hoffen weiterhin auf einen gemeinsamen Kampf aller Gedenkinitiativen und Antifaschist*innen um ein angemessenes Gedenken und eine antifaschistische Gegenwart.

Veröffentlicht unter General | Kommentare deaktiviert für Kein Gedenken ohne Antifaschismus!

Barkassenfahrt am 27.04.2025

Danke für eure Teilnahme an unserer ersten Barkassenfahrt vor einer Woche!

Mit 65 Personen sind wir unter dem Titel „Stadtplanung vs. Erinnerungskultur: Die Zukunft von Gedenkorten im Hamburger Osten“ über die Gewässer Hamburgs gefahren!

Danke für die Beiträge von Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., Marut Perle, Jan Kawlath, @untiefen_hh , @halllohalllohalllo , @bullenhuser_damm und an die tolle Schiffscrew!

Wir melden uns, wenn es eine Wiederholung gibt!

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Barkassenfahrt am 27.04.2025

Jetzt anmelden: „Stadtplanung vs. Erinnerungskultur: Die Zukunft von Gedenkorten im Hamburger Osten“

+++ Bereits ausgebucht +++

Am 27. April ist es soweit!
Wir legen ab zu unserer Veranstaltung: „Stadtplanung vs. Erinnerungskultur: Die Zukunft von Gedenkorten im Hamburger Osten“.
Auf der Barkassenfahrt werden wir uns austauschen, zusammen gedenken und Erinnerungsorte dieser Stadt vom Wasser aus kennenlernen.

Anmelden könnt ihr euch ab sofort!

Schickt uns gerne die Namen der Personen, die ihr anmelden möchtet, an initiative-dessauer-ufer@riseup.net.

Bitte beachtet, dass der Platz auf der Barkasse begrenzt ist.
Falls alle Plätze vergeben sind, öffnen wir eine Warteliste.

Wir freuen uns über einen Unkostenbeitrag von 15-20€, den ihr uns vorab überweisen könnt.
Falls ihr das grad nicht übrig habt, meldet euch gerne bei uns, wir finden eine Lösung!

Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist.

Weitere Infos erhaltet ihr nach Anmeldung per Mail.
Wir freuen uns auf euch!

📅 27. April 2025
🕑 14-17 Uhr
📍Anleger Baumwall

Veröffentlicht unter General, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Jetzt anmelden: „Stadtplanung vs. Erinnerungskultur: Die Zukunft von Gedenkorten im Hamburger Osten“